Freie Montessori-Schule Darmstadt

Im folgenden werden einige Beispiele aufgezeigt, wie in
einer Montessori-Schule mit Hilfe des Montessori-Materials die geforderten Lerninhalte vermittelt werden. Die genannten Beispiele geben einen ersten Einblick in die Arbeit mit dem Montessori-Material, können aber eine vollständige Beschreibung nicht ersetzen. Soweit möglich wird ein Bezug zum Rahmenplan hergestellt.

Deutsch
Vorbereitung auf das Schreiben und Lesen lernen

Das Schreiben lernen
Metallene Einsätze
Sandpapierbuchstaben
Bewegliches Alphabet

Das Lesen lernen
Lesedosen
Phonogramme
Leseröllchen
Rechtschreibung
Sterntabelle

Deutsch

Maria Montessori hat in ihren Werken besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und Bildung der Sprache gelegt. Das Sprachlernen in der Kindheit (bis etwa zum 12. Lebensjahr) ist vor allem noch ein unbewusster Prozess des Aufnehmens (Absorbierens) der Sprache. Dabei sind das Sprachlernen, das Herausbilden des Denkens, des Fühlens, des Handelns und der sinnlichen Wahrnehmung des Kindes miteinander verbunden und bestimmen den Gesamtprozess der menschlichen Persönlichkeitsbildung.

Die Inhalte aus dem Lernbereich Deutsch werden nicht nur in eigenständigen Arbeitsphasen des Faches Deutsch vermittelt und erarbeitet werden. Qualifikationen aus dem Bereich Deutsch sind notwendig, damit Projekt und Vorhaben, deren Themen und Fragestellungen vorwiegend den Fächern Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften und Ästhetische Bildung entnommen sind, organisiert und durchgeführt werden können. Im Bereich der reinen Sprachbildung (Grammatik, Rechtschreibung, Stilübungen) ist es notwendig, anhand der freien Arbeit und gebundenen Unterrichts eigenständige Angebote und Anregungen zu geben. Textverarbeitung und Textdarstellung in Rollenspiel und ähnlichen Formen werden ebenfalls Arbeitsaufgaben der gesamten Gruppe sein.

Die Vorraussetzungen der Schulanfänger in Bezug auf das Lesen und schreiben sind sehr unterschiedlich. Lernen alle Kinder gleichzeitig einen neuen Buchstaben, so ist immer ein großer Teil der Kinder unter- oder überfordert.
In der Montessorischule, in der das Kind nach seinen Entwicklungsbedürfnissen und seinem Lern- und Arbeitstempo entsprechend lernen kann, läuft der Lernprozess individuell ab.


Vorbereitung auf das Schreiben und Lesen lernen

So wie das Kind schrittweise das Sprechen erlernt, bereitet es Montessori auch schrittweise auf das Schreiben und Lesen vor. Zunächst muss die Grundlage gelegt werden für das erste Verständnis dafür, dass Gedanken durch geschrieben Zeichen vermittelt werden können. Das Kind wird sich also Fähigkeiten erwerben, um seine Gedanken in Schriftsymbolen nieder zuschreiben und sich auf diese schriftliche Weise auszudrücken und sich den anderen mitzuteilen. Durch eine allgemeine Sprachförderung und durch das Montessori-Material wird das Kind auf das Schreiben und Lesen vorbereitet. Wir sprechen von direkter und indirekter Vorbereitung.

Schon bei den Übungen des praktischen Lebens und mit den Sinnesmaterial wird die Koordination und Kontrolle der Bewegung, das Erleben und Organisieren eines bestimmten Ablaufes sowie Motivation, Konzentration und Ausdauer geübt. Manuelle Fähigkeiten werden z.B. mit den Einsatzzylindern, Tastbrettchen und geometrischen Formen geschult. Der Erwerb der geistigen Fähigkeiten wird gefördert durch differenziertes Wahrnehmungs-vermögen und Logik, Wortschatzbereicherung und Gedächtnisschulung durch Spiele zu den einzelnen Materialien. Das mathematische Material vermittelt dem Kind klare Vorstellungen von Quantität und dazugehörenden Symbolen. Das Sprachmaterial bereitet das Kind direkt auf das Lesen und Schreiben vor.

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Das Schreiben lernen

Schreiben ist ein Vorgang, bei dem die psychisch-motorischen Mechanismen überwiegen, während beim Lesen eine rein verstandesmäßige Arbeit vorliegt, daher geht auch das Schreiben dem Lesen voraus.

Das Schreiben lernen erfolgt mit Hilfe folgender Materialien:
- Metallene Einsätze
- Sandpapierbuchstaben
- Bewegliches Alphabet


Metallene Einsätze

Mit den Metallenen Einsätzen wird die Auge-Hand-Koordination verfeinert, da der Rahmen genau auf das Papier aufgesetzt werden muss und dann an der Innenkante mit einem Stift entlang eine Linie gezogen werden soll. Beim Gegenstück muss die Linie außen herum gezogen werden.

Die entstandene Figur wird mit senkrechten, parallelen Strichen gefüllt. Das Kind lernt so, Begrenzungen einzuhalten (Vorbereitung des Schreibens in Linien), übt die Stifthaltung; entdeckt den richtigen Schreibdruck und gestaltet mit der Kombination von Formen und Farben gleichzeitig kleine Kunstwerke (vgl. Ästhetische Erziehung und Vorbereitung auf geometrische Sachverhalte, da die Formen benannt werden - Wortschatzerweiterung).


Sandpapierbuchstaben

Es handelt sich dabei um Holzbrettchen, auf denen die Buchstaben aus Sandpapier ausgeschnitten und in Druckschrift aufgeklebt sind. Konsonanten haben einen roten Untergrund, Vokale einen blauen. Auch Um– und einige Doppellaute gehören dazu. Zuerst zeigt die Lehrkraft dem Kind, wie man mit Mittel- und Zeigefinger über das raue Sandpapier fährt und spricht dabei den Buchstaben lautierend aus. Das Kind ahmt nach.

Sie sprechen drei Sinne an:

So sind Seh-, Tast- und Hörsinn aktiv. Außerdem wird das Muskelgedächtnis aktiv.
In einem weiteren Schritt muss das Kind die Buchstaben vergleichen und erkennen können, während es den entsprechenden Laut hört (Perzeption).

In einem dritten Schritt spricht das Kind den dargestellten Laut aus. Es wird mit den Vokalen begonnen (Drei-Stufen-Lektion).

Beim Lernen der Konsonanten spricht die Lehrkraft den Laut aus und verbindet ihn im Anschluss daran mit einem Vokal. Sobald mehrere Konsonanten bekannt sind, können Wörter gebildet werden. Es gibt keine besondere Reihenfolge beim Lernen der Konsonanten, sondern die Lehrkraft richtet sich nach dem Interesse des Kindes.


Bewegliches Alphabet

Die akustische Analyse wird intensiviert mit Hilfe des beweglichen Alphabets. Es handelt sich hierbei um aus Pappe gestanzte Buchstaben, die mit den Sandbuchstaben deckungsgleich sind. Von jedem Buchstaben sind in den verschiedenen Fächern eines Kastens mehrere enthalten. Mit dem beweglichen Alphabet arbeitet das Kind bevor es mit dem Stift schreibt. Es kann also die geistigen Fähigkeiten noch vor den manuellen einsetzen.
Das Kind setzt Wörter zusammen, nachdem es gelernt hat, Laute zu hören und diese mit einem Symbol zu verbinden, sowie diese in eine Reihenfolge zu bringen. Das Kind kann mit dem beweglichen Alphabet beginnen, bevor es alle Buchstaben kennt. Aufgabe der Lehrkraft ist es, entsprechende Wörter zu finden, die nicht nur die dem Kind bekannten Buchstaben enthalten, sondern auch lautgerecht sind (z.B. Rose, Insel, Dose, Banane).

Die Lehrkraft hat ein Körbchen mit einigen Gegenständen bereitgestellt, deren Buchstaben lautgetreu gesprochen werden. Ein Gegenstand wird herausgenommen, die Buchstabenfolge abgehört und mit den entsprechenden Buchstaben aus dem Kasten nachgelegt, also mit Handlung unterstützt. Ziel ist die akustische Durchgliederung von Wörtern; Kinder erfahren den Wortaufbau (vgl. Rahmenplan S.88 Ziele). Die Rechtschreibung bleibt in dieser Phase noch unberücksichtigt. Das Wort wird zum Schluss nicht gelesen.

Beherrscht das Kind den Großteil der Buchstaben, kann es seine Texte auch schriftlich fixieren und so für andere zugänglich machen (Sinnfunktion der Schrift: Ich kann mich mitteilen, auch wenn ich nicht selbst anwesend bin). Hier ist nun auf die Richtigkeit der Texte zu achten, was durch Abschreiben einzelner Wörter und kleiner Texte, das Anlegen eines eigenen Wörterbuches und durch Lehrerhilfe erreicht werden kann. Die einzelnen Geschichten können zu Klassentagebüchern oder auch Geschichtenbüchern eines jeden einzelnen Kindes gebunden werden. Als verbundene Schrift ist die Vereinfachte Ausgangsschrift vorgesehen.

Den Beginn für das Schreiben setzt das Kind selbst. Hat sich das Kind durch die indirekte und direkte Vorbereitung alle zum Schreiben notwendigen Fähigkeiten angeeignet, so müssten wir, wie Maria Montessori schreibt, eine „Explosion des Schreibens“ erleben. Danach beginnt das Kind seinen eigenen Gedanken schriftlichen Ausdruck zu verleihen: erst sind es Worte, dann Wortgruppen, vielleicht auch ein kurzer Satz oder Vers.

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Das Lesen lernen

Lesenlernen ist ein komplexer Lernprozess. Sein Ziel ist es, einen geschriebenen oder gedruckten Text entschlüsseln zu können. Darüber hinaus sollen Sinnzusammenhänge lesend zugänglich gemacht werden (Literatur, Sachinformationen, etc.) Alles was das Kind liest, muss für es einen Sinn ergeben.

Lesenlernen geschieht nicht mit Hilfe einer Fibel, sondern auch wie das Schreiben mit Material der vorbereiteten Umgebung, das die Kinder in ihrem individuellen Tempo bearbeiten.

In allen Lesephasen ist innerhalb der Montessori-Pädagogik die Integration sachkundlicher Inhalte wichtig. Als Beispiel seien hier die „Botanischen Karten" genannt, bei denen die Kinder die Morphologie z.B. von Blüte, Baum, Blatt und Wurzel kennen lernen. Sie lernen dabei nicht nur den intensiven Umgang von Begriffen aus dem Bereich Biologie, sondern sie üben gleichzeitig lesen, indem sie die Wortkarten den Pflanzenteilen zuordnen.

Schon beim Schreibenlernen haben die Kinder die Sandpapierbuchstaben und das bewegliche Alphabet kennen gelernt (Laut- und Bewegungsablauf). Die akustische Übung dabei ist eine Vorübung des Schreibens. Haben die Kinder ausreichend Erfahrung damit, fällt auch die Umkehrung, das Synthetisieren, nicht schwer.

Auch für das Lesenlernen stehen eine Vielzahl von aufeinander aufbauenden Materialien zur Verfügung, die im folgenden beschrieben werden.


Lesedosen

Am Anfang des Lesens von Wörtern steht innerhalb der Montessori-Pädagogik das Lesen von Namen bekannter und vorhandener Dinge. Deshalb werden Dosen angeboten, die verschiedene Gegenstände enthalten, die den Kindern bekannt sind und dazugehörige Wortarten (z.B. ein kleiner Holzturm und die dazugehörige Wortkarte mit dem Wort „Turm“).

Dadurch wird der Lebens- und Kontextbezug hergestellt. Lesen wird nämlich durch eine Sinnerwartung unterstützt, durch die die Kinder auch leichter zum entsprechenden "Sprechwort" gelangen (vgl. Rahmenplan S. 89).
Zu Anfang sind es wie auch beim Schreiben Gegenstände mit lautreinen Namen (Rose, Insel, Dose, Banane). Die Kinder können nach einiger Erfahrung - selbsttätig und selbständig arbeiten, da z.B. durch Symbole oder Abbildungen auf der Rückseite der Wortkarten eine Fehlerkontrolle gegeben ist. Es gibt 24 Lesedosen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad;

In der vorbereiteten Umgebung des Klassenraumes gibt es weitere Lernspiele für das erste Lesen, bei denen Wortkärtchen Gegenständen oder Bildern zugeordnet werden müssen, oder Anlaute herausgehört werden sollen.


Phonogramme

Eine wichtige Übung nach bzw. während des ersten Lesens sind die Phoneme, bei Montessori "Phonogramme" genannt (Umlaute, Diphthonge, Doppelvokale, Verbindungen mit Dehnungslauten, Lautkombinationen, homophone Laute). Auch hier gibt es für jede Lautverbindung eine Dose mit passenden Gegenständen, dazu Namenskarten. Zu den Dosen gehören zwei Buchstabenkästen mit blauen bzw. roten Einzelbuchstaben in Groß- bzw. Kleinschrift auf Vorder- und Rückseite. Das Kind legt mit den Buchstaben ein Wort, das Phonogramm wird dabei mit roten Buchstaben hervorgehoben. Als Kontrolle oder Hilfe dienen die entsprechenden Namenskarten der Dose. Die Kinder können je nach Wunsch für sich selbst Leseheftchen zu den Phonogrammen herstellen und Gegenstände dazu malen oder kleben. Der Erwerb der Lesefähigkeit wird weitergeführt mit dem Lesen von Sätzen, Texten, Büchern.


Leseröllchen

Beim Übergang vom Lesen von Wörtern zum Lesen kurzer Sätze können Leseröllchen eingesetzt werden. Auf zusammengefalteten Streifen stehen einfache oder lustige Aufträge. Die Aufträge werden von den Kindern ausgeführt oder gemalt. Werden die Aufträge danach auch noch aufgeschrieben, so entsteht dadurch ein Lesebuch der Klasse.

Das Lesen steht in Verbindung zum Schreiben. Kinder schreiben sich gegenseitig Handlungsanweisungen, schreiben das Klassentagebuch und stellen gemeinsam Fragekarten zu Sachthemen her. Auch beim Leselernprozess wird nicht nur mit Material gearbeitet. Kinder setzen sich mit Gedichten, fremden oder eigenen Texten auseinander. Das erfordert auch gemeinsames Lesen und Besprechen im Gebundenen Unterricht.

In jedem Klassenraum gibt es gemütliche Sitz- und Leseecken, die gute Bedingungen für den Zugang zur Lektüre schaffen. Leseregale halten eine Menge kleiner Texte auf Karten oder in Leseheftchen bereit. Teilweise sind sie selbst verfasst - mit der Klasse entstanden (Tagebuch vgl. Rahmenplan S.99), aus Büchern ausgeschnitten, o.ä.. Ebenso gibt es eine gut ausgestattete Klassenbücherei mit Wörterbüchern, Sachbüchern und Romanen.


Rechtschreibung

Die Kinder haben das Bedürfnis, dem Leser einen Text zu zeigen, den dieser ohne Probleme verstehen und lesen kann. Sie erkennen, dass eine einheitliche Rechtschreibung notwendig ist. Ihre eigenen Texte (Geschichten, Einladungen, Briefe, Aufsätze,...) sollen in „Erwachsenenschrift“ übertragen werden, wodurch die Lehrkraft die Notwendigkeit erklären und vorleben kann. Schwierige Wörter können gemeinsam geübt werden.

Durch Abschreiben, Lauterkennungsübungen und genaues Lesen finden die Kinder zur richtigen Schreibweise. Die Kinder werden angeregt, mit Sprache zu experimentieren, diese zu erforschen (vgl. Rahmenplan 5. 122f). Wichtig ist dabei, nicht zu früh und zu häufig auf korrekte Schreibweise zu beharren, damit die Schreiblust nicht gehemmt wird. Die Möglichkeit der "Erwachsenenschrift" ist eine gute Möglichkeit, beide Textfassungen gleichwertig nebeneinander bestehen zu lassen.

Die Kinder sollen jedoch auch Nachschlagetechniken, Abschreib- und Merkregeln einüben (vgl. Rahmenplan S.114). Dazu dienen auch verschiedene Diktatformen (Lauf-, Partner- und Kassettendiktate).


Sterntabelle

Die Wirkung von Sprachen wird mit der Sterntabelle experimentell erarbeitet. Die Kinder „bauen“ Sätze, indem sie durch Fragen einzelne Satzteile ergänzen. Die drei wichtigsten Satzteile stehen dabei in der Mitte und werden als erstes erfragt. Die Kinder erkennen, dass der Satz (die einzelnen Satzteile stehen auf Papierstückchen) in verschiedener Reihenfolge unterschiedliche Gewichtungen erhält (auch Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze). Die Kinder können ihre Lieblingsversionen dann im Heft festhalten. Vorbereitete Sätze, z.B. aus der Kinderliteratur, lassen sich umgekehrt mit Hilfe der Fragen analysieren. Nach und nach lernen die Kinder auch die Bezeichnung der einzelnen Satzteile kennen (vgl. Rahmenplan S.117). Für die Satzteile gibt es besondere Symbole.

Um das (Schrift-) Sprachsystems zu verdeutlichen, bietet das Montessori-Material umfangreiche Möglichkeiten an. Den Wortarten werden bestimmte Symbole zugeordnet. Diese Symbole begleiten das Kind durch alle vier Schuljahre und strukturieren die Texte anschaulich. Als Übungsmaterial stehen verschiedene Kästchen mit abgestimmten Sätzen, auch aus der Kinderliteratur zur Verfügung, die jede Wortart gesondert behandeln. Durch Auftragskästen können die Funktionen der Wortarten zusätzlich begriffen werden (vgl. Rahmenplan S.117).

Unterschiede zwischen verschiedenen Textsorten (Sach-, Liebestexte, Gedichte) treten eindrücklich durch die Symbole hervor; z.B. besteht ein Zeitungsartikel aus vielen Substantiven, während ein emotionaler Text mit vielen Verben versehen ist (vgl. Rahmenplan S.110).

Um Sprache zu untersuchen (Wortspiele, Teekesselwörter, zusammengesetzte Hauptwörter) ist die Lehrkraft aufgefordert, zusätzlich Arbeitsmaterial bereitzustellen (vgl. Rahmenplan S.116). Auch Texte aus der Literatur werden dazu herangezogen.

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